Die Rezepte wurden von mir erprobt und sind super lecker

Hier findet Ihr Anregungen und Ideen

zum Kochen und Backen fast ohne Plastik.

Ganz ist der Kunststoff leider nicht mehr wegzudenken.

Aber hier geht es um die Einsparung von Plastik in unserem Alltag und somit eine Reduzierung des Müllberges, Schonung von Ressourcen und

Aufwertung unseres Lebensgefühls.

Erlebt bewusst, wie Ihr in Eurem täglichen Leben Euren Plastikverbrauch ganz einfach reduzieren könnt und so Euch mehr Lebensqualität schafft.

 

Beim Kochen verwende ich fast ausschließlich frische Zutaten. Dadurch lassen sich größere Portionen kochen, die aufgewärmt am nächsten Tag, wenn es mal schnell gehem muss, teilweise noch besser schmecken. Auch kannst Du portionsweise das Essen in Gläser einfrieren und hast ein anderes Mal eine leckere Mahlzeit, ohne großen Zeitaufwand.

Obst und Gemüse bekommst Du größtenteils auch lose im Supermarkt, falls es in Deiner Nähe keinen Wochenmarkt oder Bauern gibt.

 

Bei den hier vorgestellten Rezepten, versuche ich, auf regionale und der Saison entsprechende Produkte zurückzugreifen und verwende Zutaten, die es in jedem Supermarkt auch in Papier-, Pappverpackungen oder Glas oder am Besten lose gibt.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachkochen.


Sauerkraut im Tontopf - selbst gemacht

Quelle: youtube

Sauerkohl Sauerkraut im Tontopf - DIY

plastikfrei-kaufen-angela-r.de

Hochgeladen am 24.10.2017

Das Rezept ist für einen ca. 12 L großen Tontopf mit Deckel

 

Zutaten:

4-5 Kohlköpfe, jeder ca. 2-2,5 kg schwer

Salz

Kümmel

Wacholderbeeren (max. 1 Schnapsglas voll)

evtl. frische Weinblätter

 

Zubereitung:

Im Vorfeld den Topf gründlich reinigen und mit kochendem Wasser ausspülen. Am besten ihr lasst das heiße Wasser für ca. 10 Min. im Topf stehen und schüttet des dann weg. Den Stein (Granit) gründlich abbürsten und auch im Topf abkochen. Ihr könnt auch einen Teller zum Abdecken nehmen. Von dem Kohl ca. 6 große Blätter beiseite legen, diesen werden zum Abdecken benötigt.

- den Kohl mit einem Krauthobel zerkleinern und eine Lage in den Topf schichten

- dann ca. 2-3 Teelöffel Salz, 2 Teelöffel Kümmel und etwa 4-5 Wacholderbeeren zugeben - wieder Kohl einschichten, ca. 5 cm und ordentlich stampfen

- durch das Stampfen und Salz wird der Kohl mürbe und es tritt der gewünschte Saft aus

- dann wieder mit Salz, Kümmel und Wacholderbeeren würzen, jetzt kommen ca. 3-4 Weinblätter dazu

- wieder eine Schicht Kohl und wieder fest stampfen - immer im Wechsel schichten und stampfen - in die letzte Lage mit Gewürzen kommen noch die restlichen Weinblätter

- wenn sich nicht genügend Saft gebildet hat, kann etwas abgekochtes Wasser aufgefüllt werden, sollte aber eigentlich nicht nötig sein

- mit den ganzen Kohlblättern das Kraut vollständig abdecken, und mit einem Teller oder Stein beschweren

- den Deckel auflegen und den Rand mit Wasser auffüllen

- den Topf an einem temperierten Ort stellen (ca. 15-25°C) - nach ca. 6 Wochen ist der Kohl fertig

- das Sauerkraut dann immer mit einem frischen Löffel, Gabel oder Zange entnehmen

- darauf achten, dass sich immer Wasser im Topfrand befindet


Gebackener Kürbis mit Reis und Joghurtsauce

 

Zutaten:

- 1 Speisekürbis (ich nehme gern Hokaido oder Butternut)

- Thymian, Salz, Pfeffer, neutrales Speiseöl

 

- 250 g Reis (für ca. 3-4 Personen)

- 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, Salz

 

- 500 g Naturjoghurt (im Glas)

- Olivenöl, Thymian, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Balsamicoessig, 1 Prise Zucker,

  evtl. entsteinte Oliven

 

Zubereitung:

- den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und die Hälften jeweils achteln

- Öl mit Thymian, Salz und Pfeffer verrühren

- die Kürbisstücke damit einstreichen und auf ein Backblech im Backofen bei ca. 180°C

  gar backen

 

- für den Reis Wasser mit Salz, einer abgezogenen, halbierten Zwiebel und einem

  Lorbeerblatt aufkochen, den Reis einstreuen und bei niedriger Flamme gar köcheln

  lassen

 

- für die Joghurtsauce den Naturjoghurt mit Olivenöl, Thymian, einer gehackten

  Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, einem Teelöffel Balsamicoessig, einer Prise Zucker und

  evtl. klein geschnittenen Oliven verrühren und bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde

  durchziehen lassen


Rhabarberkuchen

 

Zutaten für den Teig:

250 g Butter

100 g Zucker

3 Teelöffel Vanillezucker

(selbstgemachter, aus einer ausgekratzten Vanilleschote und Zucker)

1 Ei

250 g Weizenmehl

2½ gestrichene Teelöffel Backpulver

(Backpulver vom Stübener Kräutergarten in der 1 kg Papiertüte online erhältlich)

1½ kg Rhabarber

 

Zubereitung:

- Rhabarber waschen und in ca. 2 cm lange Stücken schneiden (nicht schälen), mit kochendem Wasser übergießen und erstmal stehen lassen

(dadurch wird dem Rhabarber die Säure entzogen, und ihr benötigt weniger Zucker)

- Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker und das Ei zugeben und gut verrühren

- Mehl und Backpulver mischen, sieben und esslöffelweise unterrühren

- den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen

- den Rhabarber abgießen und auf den Teig legen, ein Bestreuen mit Zucker oder vorheriges Einzuckern ist nicht mehr nötig

 

den Kuchen bei 175 – 200 °C auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen

 

Zutaten für das Baiser:

3 Eiweiß

1 Prise Salz

150 g Zucker

 

- Eiweiß steif schlagen, Salz zugeben, sobald das Eiweiß zu Beginn des Steifschlagens schaumig wird

- solange steif schlagen, bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt

- dann Zucker esslöffelweise darunter schlagen

Tipp: statt Zucker kann auch Puderzucker verwendet werden, dannn bilden sich keine Wassertröpfchen auf dem Baiser

- nach ca. 20 Minuten Backzeit das Baiser auf den Rhabarber streichen und mit einer Gabel Wellen ziehen

 

- bei 200 – 225 °C den Kuchen auf der obersten Schiene ca. 8 Minuten fertig backen


 

Wirsing-Kartoffel-Auflauf – leckeres Hauptgericht im Winter

 

Zutaten:

½ Wirsingkohl

(den Kohl auf dem Bild hatte ich 2 Tage im Gemüsefach im Kühlschrank eingewickelt, in meinem selbstgemachten Bienenwachstuch, aufbewahrt – war an der Schnittstelle total frisch)

5-6 Kartoffeln

2 Zwiebeln

3-4 Eier (stammen diesmal von unseren eigenen Hühnern)

¼ L Milch

Gemüsebrühe (die selbstgemachte) siehe unten

neutrales Speiseöl

Kümmel

Salz

Pfeffer

evtl. Käse und Semmelbrösel

 

Zubereitung:

- die Kartoffeln waschen, vierteln, evtl. vorher nochmal quer halbieren und im Salzwasser fast gar kochen

- den Wirsing waschen und in Streifen schneiden

- Zwiebeln schälen und klein schneiden

- die Zwiebeln in Speiseöl glasig dünsten, dann den Wirsing dazugeben und kurz mitdünsten mit etwas Wasser ablöschen, dass nichts anbrennt

- 1-2 EL Gemüsebrühe, Kümmel evtl. noch Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 10 Min. weiter dünsten

- Eier mit Milch, Kümmel, etwas Salz und Pfeffer verquirlen

- in eine feuerfeste Form Speiselöl geben und verstreichen

- dann die Kartoffeln, den gedünsteten Wirsing und die Eier-Milchmischung hineingeben

- evtl. noch etwas Käse und Semmelbröserl darüber verteilen und im Backofen bei ca. 180°C überbacken, ca. 20-30 Min.

- wenn die Ei-Milch-Mischung gestockt und der Auflauf oben goldig aussieht, ist er fertig


Glasierte Pastinaken (gibt es lose im Supermarkt zu kaufen)

 

Zutaten:

ca. 4-5 Pastinaken, kleinere nehmen, da diese zarter sind

1-2 EL Zucker

Butter

Majoran (ich nehme meinen eigenen getrockneten Majoran)

evtl. Gemüsebrühe (natürlich selbstgemachte)

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

- Pastinaken waschen, schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden

- im kochenden Salzwasser 10 Minuten garen

- Pastinaken abgießen, dabei das Kochwasser auffangen

- Zucker in einem Topf karamellisieren

- Butter, Gemüsewasser, Majoran und evtl. etwas Gemüsebrühe dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren

- Pastinaken dazugeben, ca. 3 Minuten köcheln

- evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken


Linsengemüse

(Linsen und andere Hülsenfrüchte gibt es im gut sortieren Supermarkt auch im Pappkarton, z. B. Kaufland oder Edeka)

 

Zutaten:

ca. 1-1,5 Tassen Tellerlinsen

doppelte Menge Wasser

1-2 Zwiebeln

Salz

Pfeffer

Zitronensaft

Speiseöl

 

Zubereitung:

- Linsen abspülen und im Wasser 4 Stunden einweichen

- dann im Einweichwasser mit etwas Salz 10 Min. kochen

- die Linsen abgießen und abspülen

- die klein gehackte Zwiebel zu den Linsen geben, kann auch vorher leicht angedünstet werden

- eine Dressing bereiten aus Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Speiseöl und unter die Linsen mischen


Gemüsebrühe, getrocknet

 

Zeitaufwand: ca. 30 Minuten

 

Zutaten:

  • 2-3 Karotten

  • ca. 100g Sellerie

  • 1 halbe Stande Lauch

  • 1-2 Zwiebeln

  • 2 Knoblauchzehen

  • evtl. 1 Pastinake

  • ca. 4 EL Salz

- Gemüse waschen und schälen

 

- Möhren, Sellerie und Pastinake klein raspeln

 

- den Lauch in feine Scheiben schneiden und nochmals mit einem großen Messer klein hacken – dadurch bleiben beim Kochen der Gemüsebrühe keine Fäden am Schneebesen hängen

 

- Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden

 

- alles auf ein Backblech flach verteilen, Backpapier oder Fett wird nicht benötigt

 

- bei ca. 80°C im Backofen ca. 4-5 Stunden trocknen, immer wieder das Gemüse wenden,

 

dabei die Klappe offen stehen lassen, evtl. einen Holzlöffel dazwischen klemmen

 

bei einem Umluftherd geht es bestimmt schneller

 

- wenn alles getrocknet ist, alles vermischen und in ein Glas füllen, mit ca. 4 EL Salz mischen

 

Ich verwende das Hallore Feinsalz, welches keine Zusätze oder Rieselhilfen enthält – bei mir Shop erhältlich.

 

- alles gut durchschütteln

 

Aufbewahrung: lichtgeschützt, am besten im Schrank; wenn ihr ein dunkles Glas nehmt, kann es auch draußen stehen bleiben

 

Verwendung: für ½ Liter Wasser benötigt ihr ca. 1½ bis 2 EL Gemüsebrühe und 1 TL neutrales Speiseöl (z. B. Sonnenblumenöl), evtl. noch etwas nachsalzen


Gurkensuppe

im Sommer gekühlt genießen


Zutaten:

5 Gurken

ca. 75g Butter

1 große Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Borretsch

Petersilie

evtl. Kräuter nach Belieben

Salz

Pfeffer


- Gurken schälen, würfeln

- Butter in einen Topf geben und die Gurken darin ca. 20 Minuten gar dünsten

- Gurken dann pürieren, entweder mit einem Pürierstab oder „Flotte Lotte“

- Zwiebeln in etwas Butter glasig andünsten, zu der Suppe mit dem klein gehackten

  Knoblauch, Petersilie und geschnittenen Borretsch geben

- die Gurkensuppe mit Salz, Pfeffer und evtl. noch anderen Kräutern abschmecken

- abkühlen lassen und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen


An heißen Sommertagen ist die Suppe eine willkommene Erfrischung.


Rote Bete Salat


Zutaten:

4-6 Rote Bete

1 Zwiebel

Essig

Salz

Pfeffer

Kümmel

evtl. Meerrettich


- frische Rote Bete mit einer Gemüsebürste waschen

- Wurzel und Stiele ca. 1-2 cm über der Knolle abschneiden, damit beim Kochen so wenig

  wie möglich Eigensaft von der Rübe verloren geht

- Rote Bete in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, je nach Größe der Rüben

  beträgt die Kochzeit ca. 1-1,5 Stunden, im Schnellkochtopf geht es schneller

  (Zeiten beachten)

- die gekochte Rote Bete mit kaltem Wasser abspülen, die Schale ablösen, etwas abkühlen

  lassen

- die Rote Bete halbieren und in Scheiben schneiden

- die gewürfelte Zwiebel mit evtl. 1 Teelöffel Meerrettich (frisch oder auch aus dem Glas),

  1 Teelöffel Kümmel, Salz, Pfeffer, Essig (25%-ig verdünnt in ca. 1/8 l Wasser) zugeben

- den Salat zum Durchziehen kalt stellen


Gemüsecurry mit Reis


Zutaten:

1 halbe Stange Lauch

3 Frühlingszwiebeln

1 Blumenkohl

4 Möhren

3 Kartoffeln

1 halbe Zucchini

1 rote Paprikaschote

frischer Ingwer


Sesamöl

2 Teelöffel rote Currypaste

1 Dose Kokosmilch

Zitronengras getrocknet

Limettensaft

Fischsauce

Rohrzucker oder Honig


- den in Scheiben geschnittenen Lauch und die Frühlingszwiebeln in Sesamöl andünsten, die rote Currypaste zugeben und kurz mitdünsten

- die Kokosmilch zugießen und mit der doppelten Menge Wasser den Topf auffüllen

- den in Röschen geteilten Blumenkohl ca. 5 Min. darin köcheln

- dann die gewürfelten Möhren, Kartoffeln und das Zitronengras und den klein geschnittenen Ingwer dazu geben und weitere 5-10 Min. auf kleiner Flamme bissfest garen

- kurz vor Garzeitende die gewürfelte Zucchini und Paprikaschote kurz mitgaren

- mit Limettensaft, Rohrzucker oder Honig und Fischsauce das Gemüsecurry abschmecken


Den Reis nach Kochanleitung auf der Packung kochen.

Reis gibt es lose im Pappkarton zu kaufen oder ihr habt in eurer Nähe ein Geschäft, das die Ware lose zum Abfüllen verkauft.



Möhrensalat mit Mangostreifen


Zutaten:

ca. 8 Möhren

1/2-1 Mango

3 EL Zitronensaft

3 – 4 EL Salatöl (neutral)

1 EL Honig


- Möhren schälen und fein raspeln

- Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein lösen, in dünne Streifen schneiden und unter die geraspelten Möhren mischen

- Honig, mit Zitronensaft und Öl verrühren, über den Salat geben, unterheben und abschmecken, evtl. noch etwas Zitronensaft zugießen


Tipp: Statt der Mango könnt ihr auch Äpfel, Mandarinen, Orangen, Pfirsiche oder Aprikosen verwenden.

Nach Belieben gehackte Wal- oder Haselnüsse zugeben.


Graupensuppe


Zutaten:

- 200 g Perlgraupen, auch Graupen aus Vollgetreide können verwendet werden (diese sind vitaminreicher, da ungeschält)

- ca. 500 g Schweinerippchen (auch geräuchert)

  (beim Fleischer kannst Du Dir die Rippchen z. B. in Deinen mitgebrachten Topf

  packen lassen)

- 5-8 Möhren

- ¼ Sellerie

- 1 Kohlrabi

- 1 Zwiebel

- 1 Stange Lauch

- 2 Pastinaken

- 2 mehlig kochende Kartoffeln

- 1 Lorbeerblatt

- Salz

- Speck nach Belieben

(Das Gemüse bekommst Du ohne Probleme auch lose im Supermarkt zu kaufen.)


Zubereitung:

- Sellerie würfeln, die Zwiebel schälen und halbieren, 1 Möhre schälen und vierteln, von der Stange Lauch ca. ¼ nehmen und längs halbieren

- Rippchen in ca. 2 L kaltem Wasser mit 1 EL Salz, Lorbeerblatt und dem Gemüse zum Kochen bringen. Bei geschlossenem Topf ca. ¾ – 1 Stunde das Fleisch weich kochen. Bei Räucherrippchen kein Salz verwenden, evtl. bei Bedarf nachsalzen.

- in 1,5 L kochendes Salzwasser die Graupen geben, bei schwacher Hitze weich kochen, durch ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen

Die Graupen werden vor dem Servieren in die Suppe gegeben.

- Gemüse für die Suppe vorbereiten - Möhren, Kohlrabi, Pastinaken, Kartoffeln und Lauch würfeln bzw. in Scheiben schneiden

- Rippchen mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen und den Fleischfond in einem Topf auffangen, Suppengemüse dazu geben und bissfest kochen

- Fleisch vom Knochen lösen und evtl. klein schneiden

- Speck klein schneiden und in einer Pfanne goldbraun anbraten

- Graupen, Fleisch und gebratenen Speck zur Suppe geben

Gutes Gelingen!


Semmelklöße mit Gemüsegulasch

 

Zutaten:

für die Semmelklöße

6-8 altbackene Brötchen (ca. 300 g)

1/2 L Milch

50 g Butter

1 Ei

1 TL Backpulver

Salz

 

- die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in die Schüssel geben

- Butter im Milchtopf zerlassen, die Milch dazugießen und aufkochen

- die heiße Milch über die Brötchenscheiben gießen und ca. 1 Stunde 

   durchweichen lassen

- das Ei, Backpulver und Salz zur Brötchenmischung geben und durchkneten

- mit nassen Händen Klöße aus der Masse formen und in kochendes Salzwasser

   geben

- die Klöße ca. 20 Minuten darin ziehen lassen (das Wasser darf nicht sprudelnd

   kochen)

- mit einer Schaumkelle die fertigen Klöße aus dem Wasser nehmen,

   abtropfen lassen und in einer Schüssel anrichten

Tipp zum Aufwärmen:

- in fingerdicke Scheiben geschnitten und mit etwas Butter in einer Eisenpfanne angebraten, schmecken die Klöße nochmal so lecker

 

Zutaten:

für das Gemüsegulasch

1/2 Kohlrübe (auch bekannt als Steckrübe)

2-3 Möhren

1 Stange Lauch

1 Zehe Knoblauch

1 Scheibe Ingwer

Pflanzenöl

2 EL Mehl

Zum Würzen: Salz, Curcuma, Koriander, Chili

 

- Kohlrübe und Möhren in Würfel und Lauch in Scheiben schneiden

- Knoblauch abziehen, klein schneiden

- Kohlrübe und Möhren im Topf mit etwas Öl anbraten

- Knoblauch dazugeben und ca. 10 Minuten dünsten lassen

- Lauch, Gewürze und klein geschnittenen Ingwer unterrühen und weiterdünsten,

   bei Bedarf etwas Wasser dazugießen, damit das Gemüse nicht anbrät

- nach ca. 20-30 Minuten mit 2 EL Mehl bestäuben und mit ca. 200 ml Wasser

   auffüllen, nochmal aufkochen lassen

- mit Gewürzen nach Belieben abschmecken

 


Krautsalat


Zutaten:

1 Kopf Weißkohl

1 Schwarzer Rettich

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

Oliven, ohne Stein aus dem Glas

Olivenöl

Salz, Pfeffer


- den Weißkohl mit einem Krauthobel in feine Streifen hobeln

- den Rettich schälen und in feine Streifen hobeln

- Zwiebel und Knoblauch abziehen und klein schneiden

- Oliven abtropfen lassen, nach Belieben halbieren

- alle Zutaten in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack

   vermengen


Brotsalat

 

Zutaten:

Brot nach Belieben, besser ist nicht mehr so frisches Brot

dementsprechend einige Tomaten

Gurke

2-3 Zehen Knoblauch

Butter

Olivenöl

Thymian

Salbei

etwas Salz

 

- Brot in mundgerechte Stücke schneiden

- Knoblauch schälen und klein hacken

- Butter in einer Pfanne zerlassen, Brot darin anrösten

- zum Ende der Röstzeit Knoblauch zugeben und mit andünsten, der

  Knoblauch darf nicht verbrennen

- Brot und Knoblauch in eine Schüssel geben

- Salbeiblätter klein schneiden, den Thymian vom Stengel zupfen, dann

  unter das Brot mengen

- Gurke und Tomaten in Stücke schneiden und zum Salat geben

- etwas Öl übergießen, mit Salz abschmecken

 

Viel Spaß beim Nachkochen.


Lauchkuchen

 

Zutaten:

1 Packung Blätterteig (Tiefkühlprodukt im Pappkarton)

250 ml Sahne (gibt es in 500 ml Glasflaschen)

2 Stangen Lauch (gibt es lose in der Gemüseabteilung)

3-4 Eier

Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Dill

nach Belieben auch Speck vom Fleischer (könnt ihr euch in eurer mitgebrachten Dose einpacken lassen)

 

Zubereitung:

- Speck und in Scheiben geschnittener Lauch in einer Eisenpfanne

  andünsten (wenn ihr Speck nicht mögt, nehmt etwas Pflanzenöl)

- den Blätterteig nebeneinander auslegen, etwas antauen lassen, dann

  die Platten zu einem Rechteck zusammenlegen und die Seiten ca. 1 cm

  überlappen lassen, etwas andrücken, den Blätterteig mit einem

  Nudelholz ausrollen, so dass dieser in die Springform passt

- die gefettete Springform mit dem Blätterteig komplett auskleiden

- die Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit der Sahne verrühren,

  mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Belieben würzen

- die gedünstete Speck-Lauch-Mischung in die Form geben, verteilen,

  die Ei-Sahne-Mischung darüber gießen

- Dill auf die Mischung verteilen

- den Kuchen auf mittlerer Schiene bei 200°C im Backofen

  ca. 30-40 Min. backen

Den Lauchkuchen vor dem Anschneiden noch ca. 20 Min. ruhen lassen.

Gutes Gelingen und Guten Appetit!

 

PS: Den Dill habe ich letztes Jahr aus unserem Garten geerntet und im Glas eingefroren.

Auf die Methodik des Einfrierens im Glas gehe ich nochmal gesondert ein.


Deftige Brühe mit Brot

Hunger, aber keine Zeit zum Einkaufen gehabt?

Dann ist dieses Gericht genau das richtige.

 

Zutaten:

2-3 Zwiebeln

3-4 Zehen Knoblauch

2-3 Eier

2 EL Tomatenmark

1/2-1 Peperonie frisch oder getrocknet, je nach Belieben

Salz, Pfeffer, Olivenöl

evtl. 1/2 TL Pfefferminze (hier eignet sich auch Pfefferminztee)

altbackenes Brot oder ältere Brötchen

 

- Brot oder Brötchen in mundgerechte Stücke schneiden, da das Brot

  bestimmt noch nicht zu altbacken ist, auf ein Blech verteilen und im

  Backofen bei ca. 175°C nochmal cross werden lassen

- Eier aufschlagen und in einer Schüssel verquirlen

- Zwiebeln grob schneiden, Knoblauch in Scheiben schneiden

- Olivenöl in einen Topf geben, so dass der Boden ganz bedeckt ist

- Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten bis diese glasig sind,

  Tomatenmark unterrühren

- die verquirlten Eier dazugeben, jetzt kann auch die Peperonie dazu,

  damit das Ei die Schärfe schon mal aufnehmen kann, so lange erhitzen,

  bis Rührei entstanden ist

- ca. 1 L Wasser dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen

  lassen

- wer mag kann jetzt noch etwas Pfefferminze dazu geben, diese gibt der

  Brühe einen schönen frischen Geschmack

- das Brot auf Teller verteilen und mit der Brühe übergießen

Gutes Gelingen und Guten Appetit!


Holunderblütensirup

 

(Glasflaschen mit Vakuumverschluss nicht wegwerfen, sondern weiter verwenden. So leistet ihr einen nachhaltigen Beitrag für unsere Umwelt, da schon einmal hergestellte Flaschen sinnvoll genutzt werden.)

 

Eine leckere Zugabe zu Selter oder auch zu Sekt.

 

Zutaten:

- 2 Liter Wasser

- 2 kg Zucker

- soviele Holunderblüten, dass die Wassermenge komplett ausgefüllt ist

- Saft von 3 Zitronen

 

- die Holunterblüten umgehend nach dem Sammeln etwas abschütteln,  

  dann in den Topf mit dem kalten Wasser legen

- 24 Stunden stehen lassen

- am nächsten Tag alles durch ein Tuch abseihen

- zum Holunterblütenauszug 2 kg Zucker geben und auflösen lassen

- 3 Zitronen auspressen und den Saft dazu geben

- zum Abfüllen des Sirups könnt ihr die gut schließbaren Flaschen

  nehmen

  (z. B. Ketchupflaschen, Bügelflaschen, Flaschen von passierten

  Tomaten etc.)

- die Flaschen müsst ihr heiß auswaschen und nochmal 10 Minuten bei   

  100 °C im Backofen steriliseren

- wenn ihr die Flaschen zum Abfüllen vorbereitet habt, könnt ihr

  anfangen, den Sirup aufzukochen, ca. 3 Minuten sprudelnd kochen

  lassen und heiß in die Flaschen einfüllen, sofort verschließen

 

Ihr könnt auch Lindenblüten, Pfefferminzblätter, Löwenzahnblüten, ... verwenden. Hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.